Gemeinsam Energie sparen!




Gemeinsam Energie sparen!

Im Kontext des Ukrainekonflikts und der damit verbundenen Energiekrise erfolgte seitens der Bundesregierung der Aufruf zum Energiesparen. Die Kernbotschaft lautet: „Jede gesparte Kilowattstunde Energie leistet einen Beitrag für unsere Unabhängigkeit, senkt den Kostendruck und hilft, unsere Klimaziele zu erreichen“. 
Wir als HANSA sind diesem Aufruf gefolgt, um als Teil der Wertegemeinschaft unseren gesellschaftlichen Beitrag zu leisten. Aus diesem Grund haben wir an unseren Heizungsanlagen Energieeinsparungsmaßnahmen vorgenommen: 
 

  • Eine zusätzliche unterjährige Kontrolle der eingestellten Parameter der Heizungsregelung zur Wahrung eines effizienten Betriebs.
  • Eine Reduzierung der Sommer-/Winterschaltung auf 20°C.
  • Reduzierung der Nachtabsenkung (23:00 bis 05:00 Uhr) um 2°C.

Darüber hinaus werden nicht verstellbare Thermostatköpfe in allgemein zugänglichen Bereichen, wie beispielsweise Treppenhäusern, nachgerüstet. Thermostate in Räumlichkeiten, die nur temporär genutzt werden, werden regelhaft kontrolliert und gegebenenfalls herunterreguliert.  

 

Gut zu wissen

 

Die Sommer- / Winterschaltung regelt anhand der Außentemperatur den Betrieb oder die Abwahl der Raumwärmeversorgung. Ursprünglich war der Grenzwert auf 22°C Außentemperatur eingestellt, damit jederzeit 22°C als Raumtemperatur für die Wohnräume zur Verfügung gestellt werden kann. Im Zuge der Reduktion kann es dazu führen, dass aufgrund von besonderen Witterungssituationen innerhalb der Heizperiode Wohnräume somit maximal 19 – 20°C erreichen. Spätestens in den Abendstunden ist die Raumwärmeversorgung, durch den Abfall der Außentemperatur, wieder in Betrieb.

 

Auch Sie können beim Energiesparen helfen! Kleine Anpassungen im Alltag haben große Wirkung. 

 

  • 18°C – 20°C sind optimale Raumtemperaturen. Schon 1°C gesenkte Raumtemperatur entspricht bis zu 6 % Energieeinsparung.
  • Geschlossene Vorhänge in der Nacht senken den Wärmeverlust erheblich.
  • Besser 3 – 5-mal täglich Stoßlüften, statt Fenster auf „Kipp“ stellen.
  • Standby-Modus von elektrischen Verbrauchern ausschalten.
  • Duschen statt baden.
  • Duschen auf ein notwendiges Maß reduzieren.
  • Wassersparende Duschköpfe und Armaturen senken den Energieverbrauch um bis zu 30 %.
  • Beim Händewaschen entfernt Seife auch bei kaltem Wasser den Schmutz.
  • Ökoprogramme bei Geschirrspülern und Waschmaschinen verbrauchen deutlich weniger Strom. Wird leicht verschmutze Wäsche statt mit 60 Grad mit 30 Grad im Ökoprogramm gewaschen, spart das circa 70 Prozent Stromkosten.
  • Wer mit Deckel kocht, reduziert den Stromverbrauch um circa zwei Drittel. Bei Elektroherden kann der Herd früher ausgeschaltet und die Restwärme genutzt werden. Mit der Umluftfunktion im Backofen spart man 15 Prozent Energie. Ist es möglich, auf das Vorheizen zu verzichten, spart das circa acht Prozent Strom.
  • Wasser mit Wasserkocher erhitzen und nicht mit einem Kochtopf.
  • Energieeffiziente Geräte sparen Strom. Häufig verbrauchen alte Kühlgeräte, Fernseher oder Computer besonders viel. Beim Kauf neuer Haushaltsgeräte lohnt es sich deshalb  auf das EU-Energielabel zu achten. 
  • Auf die Beleuchtung entfällt im Haushalt rund 10 Prozent des Stromverbrauchs. Auch hier lässt sich mit energieeffizienten Leuchtmitteln und einer energiesparenden Nutzung Strom sparen.

Informieren Sie sich auch gern auf der Seite der Bundesregierung. 

 

https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/klimaschutz/energie-sparen/energiespartipps-im-alltag-2041874

 

Bund fördert Beratungsangebote

 

Verbraucherzentralen beraten persönlich, telefonisch und auch online zu Strom- oder Heizkostensparen, beispielsweise durch Wärmedämmung. Für Privatpersonen werden die Angebote durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert und sind deshalb kostenlos beziehungsweise zu einem kleinen Beitrag erhältlich. So bietet der kostenlose „Basis-Check“ in Ihrer Wohnung eine Einschätzung zum Strom- und Wärmeverbrauch, der Geräteausstattung und über einfache Sparmöglichkeiten.

Das kostenlose Beratungsangebot „Stromspar-Check" unterstützt insbesondere Menschen mit niedrigem Einkommen beim Energiesparen. Sie können sich in ihrem Zuhause zu konkreten Energiespar-Möglichkeiten beraten lassen und bekommen zusätzlich energiesparende LED-Lampen, wassersparende Duschköpfe oder schaltbare Steckerleisten ausgehändigt.

Wenn sich alle in Deutschland lebenden Menschen beteiligen, wird das die Gemeinschaftsleistung, die wir jetzt brauchen. Packen wir es zusammen an!

 

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